Gerade sind wir von unserem Minijob heimgekehrt und es lohnt sich tatsächlich Euch darüber zu informieren. Normalerweise sieht unser Arbeitsalltag wie folgt aus:
– zu einem bestimmten Zeitpunkt im Shop ankommen, alle Schächtelchen mit Frittiergut, sowie Öl und Fritteuse entgegennehmen
– zum Job fahren, auspacken und losfrittieren
– ca. eine halbe Stunde später spaziere ich mit meinem schönsten Lächeln durch bezaubernde Häuser, Gärten oder angemietete Räumlichkeiten
– schließlich wird alles wieder verpackt, geputzt und vom Kunden verabschiedet
– Trinkgeld, wenn auch sehr selten, entgegennehmen und zum Shop zurückdüsen, wo wir dann meistens noch die Küche säubern
Wie Ihr seht, nicht wirklich spektakulär. Letztes Wochenende bin ich ausschließlich Fahrer gewesen. Was bedeutet, dass ich Robi, Bine und Jose von A nach B und von B nach A gefahren habe. Danach hatte ich selber noch einen Job (Bei einem Minijob muss das Essen nur zubereitet und nicht serviert werden. Somit wird dafür nur eine Person benötigt.). Ich kam ziemlich abgehetzt, gestresst und 10 Minuten zu spät zu diesem bestimmten Job. Nach weiteren fünf Minuten, in denen ich versucht habe das Tor zu öffnen, hat mich die Kundin schließlich befreit und mir mitgeteilt, dass ich eine Woche zu früh bin. Glück für mich. Ich musste nämlich Bine und Robi wieder abholen. Später ist mir wieder eingefallen, dass ich im Vorgarten des Hauses ein Wallaby gesehen habe, aber wegen dem ganzen Stress gar keine Aufmerksamkeit schenken konnte. Nachdem ich es Robi erzählt hatte, hatten wir insgeheim gehofft, dass wir am Freitag, also heute, dort arbeiten können. Leider, wie wir am Montag erfahren mussten, war das nicht der Fall. Aber siehe da, heute haben wir den Anruf erhalten, dass jemand ausgefallen ist und ob wir den Job übernehmen können. Und yeeeeeeey, wir haben Marcy kennen gelernt. Erst haben wir fleißig unsere Arbeit getan und danach wurden wir zu Cocktail und Wallaby streicheln eingeladen. Es war so süß und flauschig. Die Art und Weise wie diese zuckersüßen Dinger Toast in ihren Pfötchen halten oder generell ihre kleinen Fäustchen sind einfach unwiderstehlich. Wir haben uns schon ziemlich gewundert, dass man sich Wallabys im Garten halten kann. Ihr Vater züchtet diese putzigen Tierchen und am Australia Day dachten sie sich, dass sie so etwas im Garten gebrauchen könnten. Seitdem lebt Marcy bei ihnen. Der Grund warum sie sich das kleine Ding zugelegt haben, ist ziemlich abschreckend aber sie kümmern sich herzallerliebst um die Kleine.
So, das nur am Rande 🙂
Liebste Grüße und Gute Nacht
Robi & Anja
