Diesen Eintrag wollte ich bereits vor Tagen absenden…
Nachdem wir Sydney zu einer wirklich unchristlichen Zeit verlassen haben, wird es Zeit ein Sydney-Fazit zu ziehen!
Eines kann ich sagen, meine Meinung hat sich im Gegensatz zu meiner letzten Reise verbessert, aber immer noch ist mir diese Stadt einfach zu groß und wuselig. Obwohl ich auch dieses Mal wieder von der Größe überwältigt war. Der Botanical Garden ist einfach wunderschön, auch wenn man dort am Wochenende keine ruhige Sekunde verbringen kann, da überall Hochzeiten stattfinden. Allerdings ist es einer der gemütlichsten und natürlich romantischsten Plätze die ich jemals gesehen habe. Ebenso die Harbour Bridge und die Opera vermitteln einem letztlich doch das Gefühl, dass man sich in Australien befindet. Dieses fehlt nämlich die meiste Zeit! Heute würde ich niemanden mehr empfehlen in Kings Kross zu leben, ausgenommen natürlich man möchte ausgewogene Partynächte verbringen. Als wir nach Newtown gezogen sind hat sich bei uns bereits das Gefühl breit gemacht, dass wir in einer vollkommen anderen Stadt angekommen sind. Newtown ist ein wunderschöner Stadtteil von Sydney in dem durch die nahe gelegene Universität viele Studenten wohnen, aber auch Künstler und alternatives Publikum. Das komplette Leben spielt sich auf der Kings Street ab, wo es keinen Mc Donalds oder Subway zu finden gibt und das hat in Australien Seltenheitswert 😉
Unser Hostel war im Gegensatz zu Nummer1 in Kings Kross ebenfalls klasse! Es gab einen Pool, eine OK-Küche, einen wirklich gemütlichen TV-Raum und an unseren 5 Bett-Dorm, war ein eigenes Bad angebunden. Nur unsere Room-Mates waren wirklich merkwürdig. OK, eigentlich war es nur der `Old Man`. Er kommt aus Australien wohnt aber seit ein paar Jahren in Japan. Um ihn zu verstehen mussten wir uns wirklich stark anstrengen weil er sooo leise gesprochen hat. Wenn er auf Toilette wollte oder duschen, hat er uns vorher gefragt, ob es für uns in Ordnung ist. Wirklich komischer Kauz. Es ging um Europa und er fängt an von seinem Großvater zu erzählen und ich dachte, dass er uns jetzt erzählen wird von welchen europäischen Land er abstammt, aber nein, er hat uns berichtet, dass sein Großvater in den 2. Weltkrieg gezogen und tatsächlich wiedergekommen ist. Er selbst ist darüber wirklich glücklich, da er sonst nicht geboren worden wäre. OK! Room-Mate Nr. 2 kommt aus den Niederlanden und hat fürchterlich geschnarcht, aber ansonsten wirklich OK. Achja, er war ein bisschen stinkig, was in der Vergangenheit dazu geführt hatte, dass einige Hostelbewohner, wie wir erfahren mussten, das Zimmer gewechselt haben.
Nun sind wir vorgestern nach Adelaide aufgebrochen, um Arbeit zu finden und wie ich bereits erwähnte viel zu früh! Wir mussten um 4:30 Uhr aus den Federn, um 6:30 Uhr den Flieger nach Adelaide nehmen zu können. Jacob ist ebenfalls mit uns mitgekommen. Durch Marcel hatten wir bereits in Berlin Phil und Mel aus Adelaide kennen gelernt, die uns hier aufs herzlichste empfangen haben! Seit zwei Tagen bespaßen uns die beiden mit Ausflügen in verschiedene Pubs, Restaurants, den eigenen Club und an den Beach! Ja genau, gestern waren wir das erste Mal so richtig am Strand. Das musste auch sein, um uns von den 35 Grad abzukühlen. Heute sah die Welt schon wieder ganz anders aus: Regen, Regen, Regen und von anfänglich 24 Grad und kurzen Klamotten mussten wir bei 19 Grad auf warme Kleidung umsteigen. Das Wetter ist wirklich verrückt! Am Samstag und Sonntag werden wir das erste Mal arbeiten gehen und auf einem Festival beim Catering aushelfen. 12 Stunden pro Tag, was die Reisekasse um einiges aufbessern wird. Diesen Job haben wir übrigens auch Phil zu verdanken! Aber dazu später mehr.
Liebste Grüße an Euch alle!
Robi & Anja

…der Artikel gefällt! eine schlagkräftige Sichtweise hehe 😉 ernsthaft.. ich finde den Beitrag in Ordnung und gelungen! Gruß
Ich liiiiiebe eure Brichte!!!! Kann den naechsten gar nicht erwarten!
Kuss
Jana