Autor-Archiv:aunddannb

Arbeitsfeld: DJ

Morning,

gestern waren wir (Jacob, Robert und ich) bei André zum Essen und späteren Ausgehen eingeladen. Wir mussten uns 1 km bis zu seiner Straße durchgefragen und wurden mal wieder von diesen freundlichen Australiern überrascht. Jeder zückt hier sofort sein IPhone, um uns ja den richtigen Weg zu weisen. Und dann – was für ein Glück – André wohnt in einem dieser schnuckeligen Häuschen in die ich schon immer mal reinschauen wollte. Leider hatte ich keine Kamera dabei. Außerdem war noch ein `Pärchen` aus Belgien eingeladen. Das Thai-Curry und für mich sogar die Tofu-Variante waren delicious! Dann ging es auf Sydneys Partymeile: Oxfordstreet, um uns dort einen Club zum Tanzen zu suchen. Den haben wir schließlich auch gefunden und all die schlimmen Erinnerungen kamen wieder hoch. In Australien kann man einfach nicht ernsthaft Ausgehen. Oder sagen wir es so: Als Unwissender kann man in Australien einfach nicht ausgehen. Zwei Floors und auf beiden spielen DJ´s, allerdings so viele miteinander und nebeneinander, dass ich mich frage, ob heute einfach jeder mal zeigen kann was er drauf hat oder eben auch nicht!

Was muss man als DJ in Australien besonderes auf Lager haben: NICHTS! Es müssen nur die HipHop-Hits der letzten 30 Jahre, Aretha Franklin-Songs und ein paar Kracher aus den 90ern fest im Kopf und der CD-Tasche verankert sein. Hauptsache ist: die Crowed muss schlecht dazu tanzen können.
Trotzdem hatten alle Spaß und wir auch! Es war wirklich ein verdammt lustiger Abend.

Auch für den Heimweg blieb uns nichts anderes übrig, als uns durchzufragen und selbst die stark angetrunkenen halfen uns durch IPhone-Infos weiter. Den Club haben wir um ca. 2 Uhr verlassen und im Hostel angekommen sind wir um 4 Uhr ABER 30 Dollar für das Taxi gespart!!

Es ist jetzt 11:30 Uhr und das Putzpersonal ist wieder fleißig am werkeln. Keine Rücksicht auf müde Backpacker 😉

Sydney (check)

nice view

seagelyey

Hello Ihr Lieben,

seit letzte Woche Donnerstag – mir wird gerade bewusst dass es bereits eine Woche ist – sind wir nun in Sydney und man glaube es oder nicht, aber wir haben alles sehenswerte ‚abgearbeitet‘. Gestern haben wir mit jemanden aus Sydney gesprochen, ob er uns etwas empfehlen könnte und neben der Opera (check), Darling Harbour (check), China Town (check), Pattys Market (check), The Rocks (check), Art Galery New South Wales (check und übrigens for free), Harbour Bridge (check), The Botanic Garden (check), Kings Cross (check), konnte er uns nur noch eine Attraktion empfehlen. Aber beginnen wir am Anfang.

Wir waren wirklich froh, dass wir unser Hostel in Melbourne endlich verlassen und in Richtung Sydney aufbrechen konnten. Um 13:30 Uhr sollte unser Flieger starten, allerdings mussten wir bereits um 10:15 den Shuttle-Service nutzen. Nach einer ewigen Warterei sind wir mit DER Billig-Airline von Australien geflogen und heil in Sydney gelandet. Wiedermal supermieses Wetter. Zum Glück konnten wir das Angebot unseres Hostels wahrnehmen, dass wir für NUR 3 Dollar vom Airport abgeholt werden. Nach einem Anruf und der Mitteilung, dass es sooo 15 bis 20 Minuten dauern könnte, haben wir uns nach 40 Minuten schon langsam angefangen zu wundern und überlegt, ob wir nochmals anrufen sollten, als wir schließlich doch noch von einem kleinen Inder angesprochen worden. Er war wirklich sehr sehr schwer zu verstehen und auf unsere Frage nach dem „Funkhouse Hostel“ antworte er nur mit einem Handwink ihm zu folgen. Im Shuttel-Bus angekommen warteten da schon einige entnervte Reisende auf Abfahrt. Schließlich sind wir um 16:30 Uhr losgedüst und wirklich jeder im Bus hatte Angst, dass er nicht im richtigen Hotel oder Hostel ankommen wird. Wir wurden als letzte abgeliefert. Er hat jedem von uns 12 Euro abgeknöpft und meinte, dass wir die Straße runtergehen sollen. Unser toller Fahrer wusste natürlich nicht wo wir hinwollten. Als wir in die gezeigte Richtung liefen war da natürlich kein Hostel. Grrrrrrrrrrrr!!! Da rief auch schon das Hostel an, um nachzufragen wo wir seien, da UNSER FAHRER nämlich noch gar nicht am Flugplatz sei. Sie hat uns dann telefonisch zum Hostel gelotst. Wo sich wieder gezeigt hat wie freundlich die Australier sind: Da stehen wir zwei im Regen, mit unseren Backpacks, einer Karte in der einen Hand und in der anderen das Handy. Wir müssen sehr verwirrt ausgesehen haben. Auf jeden Fall hat uns eine nette Dame weitergeholfen. Das Geld für den Shuttel haben wir natürlich nicht wiederbekommen. Sehr sehr schade!! Um 18:45 Uhr waren wir schließlich auf unserem Zimmer! Dann kam auch schon Andre und nach einem kurzen Austausch der letzten 1 ½ Jahre sind wir noch einkaufen gegangen und das wars.

In den darauffolgenden Tagen waren wir wirklich sehr viel unterwegs – stets zu Fuß – haben viel gesehen und sind abends ausgegangen. Ich hatte Kings Cross etwas anders in Erinnerung. Dieses Mal war es so richtig Rotlichtviertel, mit vielen merkwürdigen Gestalten und LAUT!!! Auch unser Hostel war einfach LAUT. Generell hat sich an der Backpacker-Mentalität einiges geändert. In jedem Hostel hängt ein rieeesen Flatscreen der von morgens bis abends läuft. Kommunikation? Was ist das? Neue Kontakte knüpfen? Nööö… Als ich das erste Mal in Australien war ging es noch um Gespräche. Wir haben viel gelesen, Karten gespielt oder etwas unternommen. Aber nicht den ganzen Tag vor der Glotze gehangen. Schließlich haben wir einen neuen Room-Mate aus Schweden bekommen. Jacob ist zwar erst 20 Jahr alt, aber im Köpfchen um einiges weiter. Mit ihm sind wir dann auch noch eine paar Tage durch Sydney gezogen. Eben auch zu dieser spektakulären empfohlenen KOSTENLOSEN Attraktion, dem Aussichtspunkt auf der Harbour Bridge. Nach 1 1/2 Stunden-Walk mussten wir feststellen, dass es 11 Dollar kostet und sind wieder gegangen. Im Übrigen ist es wirklich traurig, dass selbst jemand aus Sydney einem keine weiteren Dinge sagen kann, die man, ausgenommen von den touristischen Höhepunkten, unbedingt gesehen haben muss. In Berlin würden mir einige einfallen.

Zusammen haben wir uns nun entschieden nach South Australia zu reisen, um dort Arbeit zu finden. In Sydney ist es wirklich sehr sehr schwer und im November beginnt der Sommer. Also noch mehr Backpacker. Außerdem ist Sydney verdammt teuer! So sind wir heute nach Newtown gezogen, um hier noch etwas Ruhe zu genießen und am Dienstag nach Adelaide zu reisen. We will see….

Liebste Grüße
Anja & Robi

PS: Robert wurde bösartig von einer Möve attackiert. Niemals, wirklich NIEMALS, völlig egal was, essen wenn an die hundert Möven und Tauben in der Nähe rumschwirren.

Ankommen!!

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Warme Grüße aus dem KALTEN Melbourne!! Wie konnte uns das Petrus bloß antun? Oder ist der für Australien gar nicht zuständig?!

Man stelle sich vor: Wir reisen in Frankfurt bei angenehmen 20 Grad ab, landen in Abu Dhabi bei feucht fröhlichen 31 Grad (19 Uhr und wir dachten erst, das kann nur das Triebwerk sein. Jana, falls du das liest, ich ziehe den Hut vor deinen Umzug nach Dubai. Ich bin aus dem Flieger ausgestiegen und hatte innerhalb weniger Sekunden einen Afro), um schließlich unser Journy in Melbourne bei strömenden Regen und 12 Grad zu beenden. Hallo?? Wir mussten einen Regenschirm kaufen. Selbst die englische Bezeichnung hatte ich vollkommen verdrängt.

Unser Hostel? Najaaaaaaaaaa… Ich weiß ja, dass man nicht viel erwarten kann, aber ich trau mich selbst mit FlipFlops kaum unter die Dusche! Bei Robert ist schon wieder eine Allergie ausgebrochen. Da er sich damit meist auf unserem Zimmer rumschlagen muss, befürchte ich, dass hier irgendwo der Schimmel haust. Auch in der Küche gehen merkwürdige Dinge vor. Es ist mir bisher sonst nirgendwo unter gekommen, dass man das Geschirr auf dem Zimmer bunkern muss. Die Wahrscheinlichkeit, dass nur ein Teller und ein Löffel, natürlich nicht abgewaschen, in der Spüle liegen ist nämlich ziemlich groß. Ansonsten können wir nicht meckern. Wir erforschen fleißig Melbourne und freuen uns über jeden Tag wo die Sonne etwas mehr scheint.

Es hat sich wirklich nicht viel verändert. Ich liebe diese Stadt immer noch für die freundlichen Menschen, die Architektur, die geheimen Ecken und die Vielfalt! Allerdings ist Australien wirklich sehr sehr teuer geworden. Kann sein, dass sich das auf die Städte reduziert und auf dem Land sieht es schon etwas besser aus. Obst und Gemüse waren schon damals Luxus aber jetzt empfinde ich die Preise als astronomisch.

Kleine Übersicht:

Bananen = 7 Euro das Kilo

Günstigsten Weintrauben = 6 Euro das Kilo

Bohnen = 11 Euro das Kilo

usw….

Am Donnerstag fliegen wir nach Sydney und versuchen dort einen Job zu finden. Ich versuche zuversichtlich zu sein! Wir freuen uns schon sehr André zu sehen und hoffen, dass wir in seinem Häuschen unterkommen können.

See ya guys! Big Kiss!!

PS: Micha und Bine, ich wünsch euch eine erlebnis- und erfahrungsreiche Reise!!

Tick Tack Tick Tack Tick Tack

Seit letztem Jahr Juni höre ich stets und ständig dieses „Tick Tack Tick Tack“. Anfangs nur sehr leise, je nachdem mal etwas lauter und penetranter und seit einigen Wochen fliegen mir/uns die Tick-Tacks nur so um die Ohren.

Schon nächsten Mittwoch gehts nach FFM und schließlich am Donnerstag über Abu Dhabi nach Australien, wo dann hoffentlich, nein sicherlich aus „Tick Tack“ ein gemütliches FlipFlop wird!!

Vor ein paar Jahren habe ich schon einmal einen Blog über meine Reise angelegt und ich denke, dass ich damit insbesondere meiner Familie eine großen Gefallen tue, wenn ich ab und an auf diesem Wege etwas von mir/uns hören lasse.