Kategorie-Archiv:Allgemein

Back to the Future

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Sehr kompliziert, in 4 Stunden, 300 Bht Taxi-Ausgabe und trotzdem mit einem langen Fußmarsch verbunden, haben es Robert und Ben geschafft uns Bustickets zu besorgen. Leider geht es nicht nach Krabi, da auf Auskunft des Busbahnhofs Krabi: „voll“ ist 🙂 Deshalb fahren wir 70 km weiter südlich nach Trang. Von dort kommen wir auch zu unserem eigentlichen Ziel. 12 Stunden Busfahrt. Um 6:50 Uhr müssen wir Vorort sein. Jetzt habe ich noch die Möglichkeit 4:45 Minuten zu schlafen.

Hat jemand bereits einen genaueren Blick auf das Ticket geworfen? Wir dachten, dass wir nur 5 Stunden Zeitverschiebung haben, aber nein, es sind 543 Jahre und 5 Stunden. In budhistischen Ländern beginnt die Zeitrechnung mit dem Tod Budhas, also vor 2554 Jahren. In Thailand und Laos begann die Zeitrechnung 1 Jahr spaeter, mit dem Übertritt Budhas in das Nirwana. Spannend!

Guts Nächtle

Mulle

Mit uns unterwegs war oder ist immer noch Mulle (Danke Evchen und Mucki). Hier eine kleine fotografische Zusammenfassung 😉

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Wer die Oper nicht gesehen hat, war nicht in Australien!

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Während unerer Zeit in Adelaide haben wir gemeinsam am Maslin Beach rumgehangen und uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

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Immer dabei, in der ersten Reihe, hatte Mulle wie wir genug von der Nullabor Plain. Gemeinsam haben wir zwei Break Downs, fiese Abschleppdienste und eine Nacht auf dem Schrottplatz überstanden.

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Nach der Nullabor Plain wolten wir nur noch am Strand ausspannen, was wir in Esperance mehr als ausgekostet haben.

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Auf dem Weg nach Perth hielten wir in Fremantle, um uns unter anderem das älteste Gebäude von Western Australia anzuschauen. Ein Haus mit acht Ecken „Round House“ zu nennen ist schon merkwürdig.

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Mit dem Uluru verhält es sich wie mit der Oper: Warste nicht da, warste nicht in Australien 😉 Bevor es also noch einmal richtig anpacken hieß, unternahmen wir einem Trip zum Uluru, der wie nichts anderes für Australien und insbesondere das Outback steht.

Auch in Asien sind Mulle und Floppy (danke Schwesterherz :*) von der Partie. Mal sehen, wie es mit dem Fotografieren klappt. Wir wollen ja nicht den Zorn der Götter auf uns ziehen 😉

Sorge…

Wie bereits erwähnt, hatten wir feststellen müssen, dass wir Öl verlieren. Woraufhin wir Sarah fragten, ob sie einen Termin mit unseren Lieblingsmechaniker Ferd ausmachen kann. Gesagt getan und da wir arbeiten mussten und eh unseren präventiven Check vor Reisebeginn machen wollten, haben wir unser Ölleck provisorisch reparieren lassen, sind über das Wochenende arbeiten gegangen und am Montag haben wir es schließlich wieder in die Werkstatt gebracht. Anschließend kamen drei lange Tage des Wartens und am Donnerstag plötzlich der Anruf, dass es etwas Schlimmes ist und wir sofort in die Werkstatt kommen sollen. Mir war heiß und kalt. Schließlich ist dieses Auto sowas wie eine Finanzanlage, die uns später wieder etwas einbringen soll. Außerdem wären unsere kommenden Reisepläne vollkommen hinüber gewesen. Ferd hat uns dann tatsächlich mit einem Kopfschütteln begrüßt und vier Möglichkeiten angeboten.

Erste Möglichkeit: Wir versuchen das Auto direkt zu verkaufen, was schwierig ist, da jeder vernünftige Käufer, der das Auto in eine Werkstatt bringt herausfinden wird, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Zweite Möglichkeit: Ferd öffnet den Motor und versucht herauszufinden was das Geräusch tatsächlich bedeutet, was allerdings heißen kann, dass immer mehr Schaden zum Vorschein kommen. Quasi teuer!!

Dritte Möglichkeit: Wir lassen es einfach darauf ankommen und fahren so lange wie es geht. Er meinte, dass manche mit so einem Schaden noch 3 Jahre fahren können bis das Auto aufgibt. Leider viel zu riskant!

Vierte Möglichkeit: Ferd: „Habt ihr das Auto versichert? Wenn ja, dann brennt es halt ab und kassiert das Geld.“ Was für eine Empfehlung! Leider haben wir keine Versicherung bekommen, da es ein importiertes Auto ist.

Ja, was bleibt einem da übrig… Wir haben uns für die Reparatur entschieden und eine weitere Investitionsmöglichkeit von 1000 Dollar eingeräumt. Danach ist wieder eine lange Woche vergangen. Ferd wusste nicht, ob er es in Zeit schafft, was bedeutet hätte, dass wir nicht in die Blue Mountains hätten fahren können. Zum Glück hat er es geschafft und letztlich mussten wir sogar „nur“ knapp 800 Dollar bezahlen. Allerdings verlieren wir immer noch ein bisschen Öl und müssen immer Öl- und Wasserreserven bei uns haben. Somit konnten wir uns am 19.12 endlich auf den Weg Richtung Blue Mountains machen.

Beachhouse

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Bereits als wir in Adelaide ankamen hat uns Mel in das Strandhaus ihres Vaters eingeladen. Ende November war es endlich soweit. Bine, Robi, ich und natürlich die gesamte australische Bande (über die vier Tage waren wir insgesamt 9 Personen + Hund) haben uns an einem Sonntag, nachdem wir alle drei noch einmal arbeiten mussten, auf den Weg nach Carrickalinga gemacht. Bereits die Fahrt war mal wieder der Wahnsinn! Leider habe ich am Steuer gesessen und konnte den Ausblick nicht wirklich genießen. Schließlich führte unser Weg durch ein Wasserreservoir, dessen Landschaft uns durch viele Tannen und Seen tatsächlich an Deutschland erinnert hat. Wie wir von Mel und Phil erfahren haben, bezieht Adelaide und Umgebung sein Wasser aus diesem Reservoir. Vor einigen Jahren waren die Reserven so sehr erschöpft, dass die Bewohner eine Regulierung des Wassers erhielten, was zu vielen vertrockneten und trostlosen Gärten und Parks geführt hat. Nach 1 ½ Stunden kamen wir in unserem schnuckeligen Strandhäuschen an, welches wir gleich inspizieren mussten. Nach dem Betreten des Hauses befindet man sich im Ess- und Küchenbereich, welcher sich nach rechts, verbunden durch eine kleine Treppe, zu dem Wohnbereich erweitert. Richtig gemütlich wurde dieser durch ein Panoramafenster mit Blick zum Meer, einen kleinen Kamin und kuscheligen Sofas. Von hier führte der Weg hinaus auf die Terrasse, auf der wir viel Zeit verbrachten. Als Schlafmöglichkeit boten sich uns zwei Zimmer mit Doppelbett und eines mit zwei Doppelstockbetten. Robi, Bine und ich haben es uns in diesem Letzt genannten chaotisch eingerichtet. Als erfahrene Bankbettenschläferin weiß ich, dass unten schlafen immer besser ist, da es entgegen dem coolen oben schlafen, einfach viel mehr praktische Vorteile bietet: All das Zeug (Bücher, Handy, Taschentücher, Lippenbalsam, Mp3-Player…) was man so braucht kann direkt neben mir auf dem Boden aufgebaut werden. Ich überlege nur halb so lange, ob ich auf Toilette gehe oder nicht. Gleiches gilt für generelles aufstehen. UND eigentlich lebt man weniger gefährlich, da unnötiges Klettern ebenfalls wegfällt. Die Betten waren allerdings so winzig, dass ich mir nicht sicher war, ob ich darunter Platzangst bekomme. Man konnte nicht mal halbwegs gerade sitzen, weshalb ich mich dann doch für oben schlafen und dann wieder für unten schlafen entschied. Was mir im ersten Moment nicht aufgefallen war, dass das von mir ausgesucht Bett kein Begrenzung quasi Geländer hatte. Zu gefährlich! Lieber von Robi zerquetscht werden, als ein Bein brechen 😉

Nachdem wir alles aus dem Auto ins Haus geschleppt hatten, machten wir es uns auf der Terrasse gemütlich und warteten auf Sarah, Sanjit und Rockit. Mal wieder ganz australisch wollten wir unseren „Urlaub“ mit einem Barbie einleiten. Nun saßen wir da mit Weinchen und Bierchen, als Mel meint, dass die Wahrscheinlichkeit, dass wir Delfine sehen sehr hoch ist. Nicht viel später passiert es auch schon. Wunderschön!! Über die vier Tage hinweg, hatten wir jeden Tag das Glück und wie es scheint, war es dieses Mal nicht nur für uns etwas besonders, sondern auch die Aussies waren begeistert. Unser erster Abend wurde schließlich mit einem leckeren Barbie + wunderschönen Sonnenuntergang beschlossen.

Der nächste Tag war leider nicht mehr so sonnig, allerdings hatten wir trotzdem 32 Grad. Von 11:30 Uhr bis 17 Uhr haben wir am Strand gelegen, gequatscht, versucht zu Fischen und geschlafen. Da an diesem Tag Sarah und Sanjit ihren ersten Hochzeitstags hatten, sind wir in ein schickes Restaurant gefahren und haben uns viel zu teures und zu wenig Essen schmecken lassen. Als wir wieder im Haus ankamen, gab es zur Feier des Tages einen etwas zwischen 20 und 25 Jahre (ich habs vergessen) alten Port (Shiraz). Die Farbe, Geruch und Geschmack waren unbeschreiblich.

Schließlich war Tag drei angebrochen, an dem es leider gar nicht mehr so schön war. Regen und Sonne gepaart mit viel Wind im Wechselspiel. Ich hatte keine Lust im Haus rumzuhängen und habe einen Spaziergang gemacht. Vorerst muss erwähnt sein, dass Carrickalinga aus Ferienhäusern besteht und um diese Zeit verbringen dort noch nicht wirklich viele Touristen ihre Urlaubszeit. Somit war ich auf meinem Weg durch das Dörfchen und schließlich am Strand entlang die meiste Zeit wirklich allein. Abends war ich Bine, als Küchenhilfe dienlich, da sie ihr berühmtes und wirklich leckeres Thai-Curry zubereitet hat. Danach sind Sarah, Sanjit, Alix und Rockit abgereist und eine neue Besucherin kam. Pech für sie, das an diesem Abend ein fieser Storm losbrach. Es war auf der einen Seite wirklich beeindruckend und auf der anderen leider viel zu kalt. Von 33 Grad an Tag 1 hatten wir uns am Tag 3 auf 17 Grad herab gearbeitet. Trotzdem haben wir uns den Abend nicht vermiesen lassen und schließlich angefangen zu puzzeln 😉

Am letzen Tag waren wir alle ziemlich faul, haben gelesen, geschlafen, gepuzzelt, sind spazieren gegangen und fingen schließlich an aufzuräumen, um uns wieder auf dem Heimweg zu machen. Schweren Herzens haben wir uns von dem schnuckeligen Häuschen am Strand verabschiedet und sind wieder gen Adelaide gedüst, wo uns auffiel, dass wir Öl verlieren. Aber das ist eine andere Geschichte…

Sydney (check)

nice view

seagelyey

Hello Ihr Lieben,

seit letzte Woche Donnerstag – mir wird gerade bewusst dass es bereits eine Woche ist – sind wir nun in Sydney und man glaube es oder nicht, aber wir haben alles sehenswerte ‚abgearbeitet‘. Gestern haben wir mit jemanden aus Sydney gesprochen, ob er uns etwas empfehlen könnte und neben der Opera (check), Darling Harbour (check), China Town (check), Pattys Market (check), The Rocks (check), Art Galery New South Wales (check und übrigens for free), Harbour Bridge (check), The Botanic Garden (check), Kings Cross (check), konnte er uns nur noch eine Attraktion empfehlen. Aber beginnen wir am Anfang.

Wir waren wirklich froh, dass wir unser Hostel in Melbourne endlich verlassen und in Richtung Sydney aufbrechen konnten. Um 13:30 Uhr sollte unser Flieger starten, allerdings mussten wir bereits um 10:15 den Shuttle-Service nutzen. Nach einer ewigen Warterei sind wir mit DER Billig-Airline von Australien geflogen und heil in Sydney gelandet. Wiedermal supermieses Wetter. Zum Glück konnten wir das Angebot unseres Hostels wahrnehmen, dass wir für NUR 3 Dollar vom Airport abgeholt werden. Nach einem Anruf und der Mitteilung, dass es sooo 15 bis 20 Minuten dauern könnte, haben wir uns nach 40 Minuten schon langsam angefangen zu wundern und überlegt, ob wir nochmals anrufen sollten, als wir schließlich doch noch von einem kleinen Inder angesprochen worden. Er war wirklich sehr sehr schwer zu verstehen und auf unsere Frage nach dem „Funkhouse Hostel“ antworte er nur mit einem Handwink ihm zu folgen. Im Shuttel-Bus angekommen warteten da schon einige entnervte Reisende auf Abfahrt. Schließlich sind wir um 16:30 Uhr losgedüst und wirklich jeder im Bus hatte Angst, dass er nicht im richtigen Hotel oder Hostel ankommen wird. Wir wurden als letzte abgeliefert. Er hat jedem von uns 12 Euro abgeknöpft und meinte, dass wir die Straße runtergehen sollen. Unser toller Fahrer wusste natürlich nicht wo wir hinwollten. Als wir in die gezeigte Richtung liefen war da natürlich kein Hostel. Grrrrrrrrrrrr!!! Da rief auch schon das Hostel an, um nachzufragen wo wir seien, da UNSER FAHRER nämlich noch gar nicht am Flugplatz sei. Sie hat uns dann telefonisch zum Hostel gelotst. Wo sich wieder gezeigt hat wie freundlich die Australier sind: Da stehen wir zwei im Regen, mit unseren Backpacks, einer Karte in der einen Hand und in der anderen das Handy. Wir müssen sehr verwirrt ausgesehen haben. Auf jeden Fall hat uns eine nette Dame weitergeholfen. Das Geld für den Shuttel haben wir natürlich nicht wiederbekommen. Sehr sehr schade!! Um 18:45 Uhr waren wir schließlich auf unserem Zimmer! Dann kam auch schon Andre und nach einem kurzen Austausch der letzten 1 ½ Jahre sind wir noch einkaufen gegangen und das wars.

In den darauffolgenden Tagen waren wir wirklich sehr viel unterwegs – stets zu Fuß – haben viel gesehen und sind abends ausgegangen. Ich hatte Kings Cross etwas anders in Erinnerung. Dieses Mal war es so richtig Rotlichtviertel, mit vielen merkwürdigen Gestalten und LAUT!!! Auch unser Hostel war einfach LAUT. Generell hat sich an der Backpacker-Mentalität einiges geändert. In jedem Hostel hängt ein rieeesen Flatscreen der von morgens bis abends läuft. Kommunikation? Was ist das? Neue Kontakte knüpfen? Nööö… Als ich das erste Mal in Australien war ging es noch um Gespräche. Wir haben viel gelesen, Karten gespielt oder etwas unternommen. Aber nicht den ganzen Tag vor der Glotze gehangen. Schließlich haben wir einen neuen Room-Mate aus Schweden bekommen. Jacob ist zwar erst 20 Jahr alt, aber im Köpfchen um einiges weiter. Mit ihm sind wir dann auch noch eine paar Tage durch Sydney gezogen. Eben auch zu dieser spektakulären empfohlenen KOSTENLOSEN Attraktion, dem Aussichtspunkt auf der Harbour Bridge. Nach 1 1/2 Stunden-Walk mussten wir feststellen, dass es 11 Dollar kostet und sind wieder gegangen. Im Übrigen ist es wirklich traurig, dass selbst jemand aus Sydney einem keine weiteren Dinge sagen kann, die man, ausgenommen von den touristischen Höhepunkten, unbedingt gesehen haben muss. In Berlin würden mir einige einfallen.

Zusammen haben wir uns nun entschieden nach South Australia zu reisen, um dort Arbeit zu finden. In Sydney ist es wirklich sehr sehr schwer und im November beginnt der Sommer. Also noch mehr Backpacker. Außerdem ist Sydney verdammt teuer! So sind wir heute nach Newtown gezogen, um hier noch etwas Ruhe zu genießen und am Dienstag nach Adelaide zu reisen. We will see….

Liebste Grüße
Anja & Robi

PS: Robert wurde bösartig von einer Möve attackiert. Niemals, wirklich NIEMALS, völlig egal was, essen wenn an die hundert Möven und Tauben in der Nähe rumschwirren.

Tick Tack Tick Tack Tick Tack

Seit letztem Jahr Juni höre ich stets und ständig dieses „Tick Tack Tick Tack“. Anfangs nur sehr leise, je nachdem mal etwas lauter und penetranter und seit einigen Wochen fliegen mir/uns die Tick-Tacks nur so um die Ohren.

Schon nächsten Mittwoch gehts nach FFM und schließlich am Donnerstag über Abu Dhabi nach Australien, wo dann hoffentlich, nein sicherlich aus „Tick Tack“ ein gemütliches FlipFlop wird!!

Vor ein paar Jahren habe ich schon einmal einen Blog über meine Reise angelegt und ich denke, dass ich damit insbesondere meiner Familie eine großen Gefallen tue, wenn ich ab und an auf diesem Wege etwas von mir/uns hören lasse.