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Einfach Brisbane

Ich weiß gar nicht was ich groß zu Brisbane schreiben soll. Kleines, feines Kleinstadtstädtchen, welches man in zwei Tagen ausgekundschaftet hat. Oder viel mehr, wenn man Geld sparen möchte. Leider waren wir viiiieeeeel zu lange dort. Ganze 6 Tage. Die meiste Zeit haben wir damit verbracht die Mall hoch und runter zu laufen und die letzten Vorbereitungen für Asien zu treffen.

Ansonsten habe wir uns die Lagune (die armen haben keinen hübschen Strand in der Nähe) angeschaut, waren im Museum und sind generell durch die Innenstadt geschlendert.
Meinen Geburtstag in einer der langweiligsten Städte Australien zu feiern war letztlich gar nicht so übel. Robi und ich waren Sushi essen, im Kino und ich habe mein mir selbst ausgewähltes Geschenk erhalten.

Unser Hostel war zwar super gelegen, aber ansonsten nicht der Burner. Es gehört zur Base-Kette die in Australien zu den Deluxe-Hostels gehört, allerdings nicht in Brisbane. Die Mitarbeiter wirklich super nett, aber das Zimmer und mal wieder die Küche zum Angst kriegen. Dagegen waren unsere Room-Mates kaum spürbar. Besonders Lisa hat mich mit ihrem 16Stunden-Schlafmarathon mehr als beeindruckt.

Am 29. ging es dann ENDLICH zum Flugplatz. Dazu mehr beim nächsten mal!

Gute Nacht sagen Robi und Anja

Auto verkauft ergo „Normales“ Backpackerleben

Was für ein Glück, dass wir tatsächlich innerhalb kürzester Zeit unser Auto verkaufen konnten. Ich war etwas traurig, da ich das Leben und Reisen im und mit dem Auto wirklich mochte. Auch an das Campen hatte ich mich schnell gewöhnt und es sogar genossen. Wir sind mit der Sonne aufgestanden und mit der untergehenden eingeschlafen. Auch die Unabhängigkeit die wir mit dem Auto besessen haben wussten wir zu schätzen. Unterwegs lernten wir immer wieder Australier kennen und haben die verschiedensten Ansichten über die unterschiedlichsten Themen gehört. Das war überwiegend interessant und lehrreich, andererseits auch oft ziemlich engstirnig und eigensinnig.
Jedoch überwiegt der erleichterte Teil in mir. Neben den vielen tollen Erlebnissen und Erfahrungen die wir gemacht haben bin ich der Meinung, dass wir durch dieses Auto mit dem realen Backpackerleben konfrontiert wurden. Australien ist kein Land in dem die Sonne immer scheint und alle Menschen freundlich sind und dir nur das Beste wünschen. Das Reisen mit Bus und Bahn und das Leben im Hostel ist so einfach. Das wahre Leben wartet auf der Straße und Campingplätzen 😉
Das Auto sollte bis zu unserem Reiseende unser ständiger Begleiter sein. Nun war nach 4 Monaten das Kapitel Roadtrip abgeschlossen und wir waren wieder ganz gewöhnliche Backpacker, die sich um ein Zimmer im Hostel kümmern, den Raum mit 10 anderen teilen und öffentliche Verkehrsmittel nutzen müssen.

Nach 5jähriger Abstinenz und 4monatiger Autofahrt hatte ich vollkommen vergessen, dass auch Hostels ein Abenteuer sein können. Im Internet hatten wir verschiedene Seiten gecheckt, um das Hostel mit den besten Bewertungen ausfindig zu machen. Das Problem war nur, dass die meisten kein Zimmer frei hatten. So landeten wir in einem Hostel (Planet Inn – es klingt schon so nach Disco) mit 73%, was erst mal gar nicht so schlecht ist! Beim Betreten mussten wir über unterschiedlichste Backpacker steigen, die im Gang mit ihren PC´s rumlümmelten. Nach dem Einchecken fragte ich nach einem Schlüssel, worauf der Typ zu mir meinte, dass das hier alles ganz locker ist und die Wertsachen im Schrank im jeweiligen Zimmer verstaut werden. Ähm, OK… Wir hatten letztlich ein Zimmer, welches sich ziemlich nah des Backpackerknäuels auf dem Flur befand. Wie wir erfuhren gab es umsonst Internet und der WLan-Router war direkt direkt neben unserem Zimmer angebracht. Als wir unser Raum betraten war ich etwas enttäuscht, dass unsere Betten noch nicht bezogen waren. So wäre mir der Blick auf Matratze und Kissen erspart geblieben. Ich weiß ja, dass man nicht allzu viel erwarten kann, aber die Hostelbesitzer könnten doch zumindest so tun als wäre es sauber?! Auch ohne mich auf die Matratze zu legen wusste ich, dass ich am nächsten Morgen einen Hüftschaden erlitten habe und das Kissen hätte locker als Putzlappen durchgehen können. Ziemlich schnell stand für uns fest, dass wir hier nicht bleiben möchten und hatten wieder begonnen unsere Liste abzuarbeiten. Eines der wirklich gut bewerteten Hostels (92%?!?!?!?) meinte, dass wir einfach am nächsten Morgen gegen 11 Uhr vorbeikommen sollen und dann wüssten sie, ob etwas frei ist. Da wir eh noch einmal in die Stadt wollten, sind wir bei diesem vorbeigelaufen und konnten tatsächlich drei Plätze für den nächsten Tag reservieren.
Am nächsten Tag sind wir erleichtert aufgebrochen, um festzustellen, dass wir tatsächlich eine noch schlimmere Unterkunft gebucht haben. Während das andere Hostel zumindest noch saubere sanitäre Anlagen hatte, war in unserer neuen Bleibe einfach alles dreckig und keimig. In unserem Zimmer lag alles von der Perücke über den Tampon bis zum Calvin Klein Schlübber, was aber niemanden der Bewohner gehört hat. Die Duschen samt Toilette waren sowas von würgh!!!!!! Ob Duschen oder auf Toilette gehen, das Ziel bestand darin NICHTS zu berühren. Wenn wir Glück hatten gab es in der Küche für jeden einen Teller. Manche haben mit Plastikgabeln gegessen. Am schärfsten war die Euro Bar, die sich direkt unter unserem Hostel befand. Unsere Hälfte hatte direkten Zugang zum Innenhof der Bar und am Freitag und Samstag von 21-2 Uhr hatten wir das Vergnügen und zwar ganz umsonst Hip Hop und RnB zu lauschen. Fenster gingen nicht zu Schließen – Konsequenz: mittendrin statt nur dabei. Die nächsten zwei Tage versuchten wir erfolglos einen Hostelplatz zu buchen und fanden uns schließlich einfach damit ab.

Zum Glück waren wir in Perth, der angeblich schönsten Stadt von Australien. Ich mag Perth. Hier liegen Kleinstadtgefühl und trendy City nah beieinander. Alles ist schnell zu erlaufen und die freie Buslinie macht das Perth erkunden noch einfacher.
Außerdem ist Perth mit durchschnittlich 300 Sonnentagen im Jahr die sonnenreichste Stadt Australiens. Von unseren 7 Tagen Perth hatten wir drei Tage lang schlechtes Wetter, wo wir nicht wirklich aktiv sein konnten. Allerdings haben wir die restlichen Tage mit allen drei freien Buslinien Perth entdeckt, waren im Western Australia Museum, in der Art Galery, haben ein öffentliches Konzert besucht usw. Nur sind während der Zeit in Perth so gut wie keine Fotos entstanden.

Am Montag hieß es dann Tschüss Marcel & Perth und Hallo Adelaide. ADELAIDE. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es uns wieder dahin verschlägt aber es war die schnellste Möglichkeit viel Geld verdienen zu können. Unser neustes Ziel heißt Asien. Wie und was wissen wir noch nicht. Aber zuvor heißt es die Festivalsaison in Adelaide durcharbeiten, dann die Great Ocean Road entlang düsen, Mariska besuchen und Fraser Island erkunden.

Ein Fazit

Diesen Eintrag wollte ich bereits vor Tagen absenden…

Nachdem wir Sydney zu einer wirklich unchristlichen Zeit verlassen haben, wird es Zeit ein Sydney-Fazit zu ziehen!

Eines kann ich sagen, meine Meinung hat sich im Gegensatz zu meiner letzten Reise verbessert, aber immer noch ist mir diese Stadt einfach zu groß und wuselig. Obwohl ich auch dieses Mal wieder von der Größe überwältigt war. Der Botanical Garden ist einfach wunderschön, auch wenn man dort am Wochenende keine ruhige Sekunde verbringen kann, da überall Hochzeiten stattfinden. Allerdings ist es einer der gemütlichsten und natürlich romantischsten Plätze die ich jemals gesehen habe. Ebenso die Harbour Bridge und die Opera vermitteln einem letztlich doch das Gefühl, dass man sich in Australien befindet. Dieses fehlt nämlich die meiste Zeit! Heute würde ich niemanden mehr empfehlen in Kings Kross zu leben, ausgenommen natürlich man möchte ausgewogene Partynächte verbringen. Als wir nach Newtown gezogen sind hat sich bei uns bereits das Gefühl breit gemacht, dass wir in einer vollkommen anderen Stadt angekommen sind. Newtown ist ein wunderschöner Stadtteil von Sydney in dem durch die nahe gelegene Universität viele Studenten wohnen, aber auch Künstler und alternatives Publikum. Das komplette Leben spielt sich auf der Kings Street ab, wo es keinen Mc Donalds oder Subway zu finden gibt und das hat in Australien Seltenheitswert 😉

Unser Hostel war im Gegensatz zu Nummer1 in Kings Kross ebenfalls klasse! Es gab einen Pool, eine OK-Küche, einen wirklich gemütlichen TV-Raum und an unseren 5 Bett-Dorm, war ein eigenes Bad angebunden. Nur unsere Room-Mates waren wirklich merkwürdig. OK, eigentlich war es nur der `Old Man`. Er kommt aus Australien wohnt aber seit ein paar Jahren in Japan. Um ihn zu verstehen mussten wir uns wirklich stark anstrengen weil er sooo leise gesprochen hat. Wenn er auf Toilette wollte oder duschen, hat er uns vorher gefragt, ob es für uns in Ordnung ist. Wirklich komischer Kauz. Es ging um Europa und er fängt an von seinem Großvater zu erzählen und ich dachte, dass er uns jetzt erzählen wird von welchen europäischen Land er abstammt, aber nein, er hat uns berichtet, dass sein Großvater in den 2. Weltkrieg gezogen und tatsächlich wiedergekommen ist. Er selbst ist darüber wirklich glücklich, da er sonst nicht geboren worden wäre. OK! Room-Mate Nr. 2 kommt aus den Niederlanden und hat fürchterlich geschnarcht, aber ansonsten wirklich OK. Achja, er war ein bisschen stinkig, was in der Vergangenheit dazu geführt hatte, dass einige Hostelbewohner, wie wir erfahren mussten, das Zimmer gewechselt haben.

Nun sind wir vorgestern nach Adelaide aufgebrochen, um Arbeit zu finden und wie ich bereits erwähnte viel zu früh! Wir mussten um 4:30 Uhr aus den Federn, um 6:30 Uhr den Flieger nach Adelaide nehmen zu können. Jacob ist ebenfalls mit uns mitgekommen. Durch Marcel hatten wir bereits in Berlin Phil und Mel aus Adelaide kennen gelernt, die uns hier aufs herzlichste empfangen haben! Seit zwei Tagen bespaßen uns die beiden mit Ausflügen in verschiedene Pubs, Restaurants, den eigenen Club und an den Beach! Ja genau, gestern waren wir das erste Mal so richtig am Strand. Das musste auch sein, um uns von den 35 Grad abzukühlen. Heute sah die Welt schon wieder ganz anders aus: Regen, Regen, Regen und von anfänglich 24 Grad und kurzen Klamotten mussten wir bei 19 Grad auf warme Kleidung umsteigen. Das Wetter ist wirklich verrückt! Am Samstag und Sonntag werden wir das erste Mal arbeiten gehen und auf einem Festival beim Catering aushelfen. 12 Stunden pro Tag, was die Reisekasse um einiges aufbessern wird. Diesen Job haben wir übrigens auch Phil zu verdanken! Aber dazu später mehr.

Liebste Grüße an Euch alle!
Robi & Anja

Sydney (check)

nice view

seagelyey

Hello Ihr Lieben,

seit letzte Woche Donnerstag – mir wird gerade bewusst dass es bereits eine Woche ist – sind wir nun in Sydney und man glaube es oder nicht, aber wir haben alles sehenswerte ‚abgearbeitet‘. Gestern haben wir mit jemanden aus Sydney gesprochen, ob er uns etwas empfehlen könnte und neben der Opera (check), Darling Harbour (check), China Town (check), Pattys Market (check), The Rocks (check), Art Galery New South Wales (check und übrigens for free), Harbour Bridge (check), The Botanic Garden (check), Kings Cross (check), konnte er uns nur noch eine Attraktion empfehlen. Aber beginnen wir am Anfang.

Wir waren wirklich froh, dass wir unser Hostel in Melbourne endlich verlassen und in Richtung Sydney aufbrechen konnten. Um 13:30 Uhr sollte unser Flieger starten, allerdings mussten wir bereits um 10:15 den Shuttle-Service nutzen. Nach einer ewigen Warterei sind wir mit DER Billig-Airline von Australien geflogen und heil in Sydney gelandet. Wiedermal supermieses Wetter. Zum Glück konnten wir das Angebot unseres Hostels wahrnehmen, dass wir für NUR 3 Dollar vom Airport abgeholt werden. Nach einem Anruf und der Mitteilung, dass es sooo 15 bis 20 Minuten dauern könnte, haben wir uns nach 40 Minuten schon langsam angefangen zu wundern und überlegt, ob wir nochmals anrufen sollten, als wir schließlich doch noch von einem kleinen Inder angesprochen worden. Er war wirklich sehr sehr schwer zu verstehen und auf unsere Frage nach dem „Funkhouse Hostel“ antworte er nur mit einem Handwink ihm zu folgen. Im Shuttel-Bus angekommen warteten da schon einige entnervte Reisende auf Abfahrt. Schließlich sind wir um 16:30 Uhr losgedüst und wirklich jeder im Bus hatte Angst, dass er nicht im richtigen Hotel oder Hostel ankommen wird. Wir wurden als letzte abgeliefert. Er hat jedem von uns 12 Euro abgeknöpft und meinte, dass wir die Straße runtergehen sollen. Unser toller Fahrer wusste natürlich nicht wo wir hinwollten. Als wir in die gezeigte Richtung liefen war da natürlich kein Hostel. Grrrrrrrrrrrr!!! Da rief auch schon das Hostel an, um nachzufragen wo wir seien, da UNSER FAHRER nämlich noch gar nicht am Flugplatz sei. Sie hat uns dann telefonisch zum Hostel gelotst. Wo sich wieder gezeigt hat wie freundlich die Australier sind: Da stehen wir zwei im Regen, mit unseren Backpacks, einer Karte in der einen Hand und in der anderen das Handy. Wir müssen sehr verwirrt ausgesehen haben. Auf jeden Fall hat uns eine nette Dame weitergeholfen. Das Geld für den Shuttel haben wir natürlich nicht wiederbekommen. Sehr sehr schade!! Um 18:45 Uhr waren wir schließlich auf unserem Zimmer! Dann kam auch schon Andre und nach einem kurzen Austausch der letzten 1 ½ Jahre sind wir noch einkaufen gegangen und das wars.

In den darauffolgenden Tagen waren wir wirklich sehr viel unterwegs – stets zu Fuß – haben viel gesehen und sind abends ausgegangen. Ich hatte Kings Cross etwas anders in Erinnerung. Dieses Mal war es so richtig Rotlichtviertel, mit vielen merkwürdigen Gestalten und LAUT!!! Auch unser Hostel war einfach LAUT. Generell hat sich an der Backpacker-Mentalität einiges geändert. In jedem Hostel hängt ein rieeesen Flatscreen der von morgens bis abends läuft. Kommunikation? Was ist das? Neue Kontakte knüpfen? Nööö… Als ich das erste Mal in Australien war ging es noch um Gespräche. Wir haben viel gelesen, Karten gespielt oder etwas unternommen. Aber nicht den ganzen Tag vor der Glotze gehangen. Schließlich haben wir einen neuen Room-Mate aus Schweden bekommen. Jacob ist zwar erst 20 Jahr alt, aber im Köpfchen um einiges weiter. Mit ihm sind wir dann auch noch eine paar Tage durch Sydney gezogen. Eben auch zu dieser spektakulären empfohlenen KOSTENLOSEN Attraktion, dem Aussichtspunkt auf der Harbour Bridge. Nach 1 1/2 Stunden-Walk mussten wir feststellen, dass es 11 Dollar kostet und sind wieder gegangen. Im Übrigen ist es wirklich traurig, dass selbst jemand aus Sydney einem keine weiteren Dinge sagen kann, die man, ausgenommen von den touristischen Höhepunkten, unbedingt gesehen haben muss. In Berlin würden mir einige einfallen.

Zusammen haben wir uns nun entschieden nach South Australia zu reisen, um dort Arbeit zu finden. In Sydney ist es wirklich sehr sehr schwer und im November beginnt der Sommer. Also noch mehr Backpacker. Außerdem ist Sydney verdammt teuer! So sind wir heute nach Newtown gezogen, um hier noch etwas Ruhe zu genießen und am Dienstag nach Adelaide zu reisen. We will see….

Liebste Grüße
Anja & Robi

PS: Robert wurde bösartig von einer Möve attackiert. Niemals, wirklich NIEMALS, völlig egal was, essen wenn an die hundert Möven und Tauben in der Nähe rumschwirren.

Ankommen!!

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Warme Grüße aus dem KALTEN Melbourne!! Wie konnte uns das Petrus bloß antun? Oder ist der für Australien gar nicht zuständig?!

Man stelle sich vor: Wir reisen in Frankfurt bei angenehmen 20 Grad ab, landen in Abu Dhabi bei feucht fröhlichen 31 Grad (19 Uhr und wir dachten erst, das kann nur das Triebwerk sein. Jana, falls du das liest, ich ziehe den Hut vor deinen Umzug nach Dubai. Ich bin aus dem Flieger ausgestiegen und hatte innerhalb weniger Sekunden einen Afro), um schließlich unser Journy in Melbourne bei strömenden Regen und 12 Grad zu beenden. Hallo?? Wir mussten einen Regenschirm kaufen. Selbst die englische Bezeichnung hatte ich vollkommen verdrängt.

Unser Hostel? Najaaaaaaaaaa… Ich weiß ja, dass man nicht viel erwarten kann, aber ich trau mich selbst mit FlipFlops kaum unter die Dusche! Bei Robert ist schon wieder eine Allergie ausgebrochen. Da er sich damit meist auf unserem Zimmer rumschlagen muss, befürchte ich, dass hier irgendwo der Schimmel haust. Auch in der Küche gehen merkwürdige Dinge vor. Es ist mir bisher sonst nirgendwo unter gekommen, dass man das Geschirr auf dem Zimmer bunkern muss. Die Wahrscheinlichkeit, dass nur ein Teller und ein Löffel, natürlich nicht abgewaschen, in der Spüle liegen ist nämlich ziemlich groß. Ansonsten können wir nicht meckern. Wir erforschen fleißig Melbourne und freuen uns über jeden Tag wo die Sonne etwas mehr scheint.

Es hat sich wirklich nicht viel verändert. Ich liebe diese Stadt immer noch für die freundlichen Menschen, die Architektur, die geheimen Ecken und die Vielfalt! Allerdings ist Australien wirklich sehr sehr teuer geworden. Kann sein, dass sich das auf die Städte reduziert und auf dem Land sieht es schon etwas besser aus. Obst und Gemüse waren schon damals Luxus aber jetzt empfinde ich die Preise als astronomisch.

Kleine Übersicht:

Bananen = 7 Euro das Kilo

Günstigsten Weintrauben = 6 Euro das Kilo

Bohnen = 11 Euro das Kilo

usw….

Am Donnerstag fliegen wir nach Sydney und versuchen dort einen Job zu finden. Ich versuche zuversichtlich zu sein! Wir freuen uns schon sehr André zu sehen und hoffen, dass wir in seinem Häuschen unterkommen können.

See ya guys! Big Kiss!!

PS: Micha und Bine, ich wünsch euch eine erlebnis- und erfahrungsreiche Reise!!