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The Beach…

Nach einer 5stündigen Busfahrt von Phnom Penh nach Shianoukville, fuhr uns ein Tuk Tuk entlang des öffentlichen Strandes – wo einem das Grauen kommt, da zu viele Touristen, Buden und Liegestuehle – in Richtung Otres Beach. Von einer befestigten Straße wechselten wir auf einen Feldweg, durch einen kleinen grünen Wald, über eine kleine Brücke zu einem Platz von wo das Meer noch nicht zu sehen war, aber wir konnten es bereits hören. Wir waren am Otres Beach angekommen. Auch wenn uns der Fahrer direkt abzog und uns den Strand entlanglaufen ließ, anstatt uns einfach direkt vor der Haustür abzuliefern, war das ein perfekter Einstieg.  

Weißer Strand, ruhiges blaues Wasser und wenige Menschen ließen mein Herz höher schlagen. Wir hatten uns im Everything is Everything eingebucht, welches von einem australischen Pärchen geführt wird. Die Bar oder auch Restaurant oder auch Wohnzimmer wurde als riesiges Strohiglo gestaltet. Dieses befindet sich keine 4 Meter vom Stand entfernt. Liegestühle, Hängematten und andere Sitzgelegenheiten laden zum herrumlümmeln ein. Ich war begeistert. Mikel empfing uns aufs freundlichste und zeigte uns unseren Bungalow, der mit dem nötigsten ausgestattet war. Ein Bett, ein Moskitonetz, ein Ventilator und eine Abstellmöglichkeit. Wir waren zufrieden.

Nachdem wir uns eingerichtet hatten, unternahmen wir einen kleinen Spaziergang entlang des Strandes. Es ist unglaublich wie ruhig und relaxed es hier zugeht. Der Strand ist ca. 3 km lang, mit etwa 20 Gasthäusern. Viel viel Platz und nur wenige Reisende. Anschliessend haben wir etwas gegessen, gelesen, am Strand rumgelümmelt und dem Sonnenuntergang entgegengesehnt. Traumhaft.  

Die meiste Zeit haben wir mit nichts tun zugebracht. Ich habe viel gelesen, wir haben relaxed, sehr gut gegessen, viele Gespräche geführt, haben uns eine Massage geben lassen, eine Bootstour unternommen, einen Roller ausgeliehen usw. Bloß kein Stress 😉 oder wie Piotrek sagen würde „Take it easy.“.  

Wir waren definitiv im Paradies angekommen. Was ist das für ein Luxus? Nachts wirst du von dem Geräusch der Wellen eingelullt und morgens sanft aufgeweckt. Was hier auch durch Kühe und Huehnchen etwas unsanfter geschehen kann. Zum Frühstück gönnst du dir einen Fruchtsalat, gehst noch einmal schlafen oder entscheidest dich für einen Gang ins Meer. Der Tag vergeht schnell und um den Abend zu beschließen schwimmst du dem Sonnenuntergang entgegen, trinkst noch ein Bier und schwatzt mit den anderen. So beginnt und endet hier jeder Tag. An manchen unternimmt man mehr und an anderen weniger.  

Bei solchen Vorzügen konnten wir uns locker damit abfinden, dass das Wasser zum Duschen braun war, wir manchmal stundenlang keinen Strom hatten oder ab und zu eine kleine Maus durch unser Zimmer marschierte. Besonders die Nächte ohne Strom waren meist die schönsten. Falls der Generator auch nicht so recht wollte, saßen wir bei Kerzenschein zusammen.  

Mikel gibt diesem Idyll noch eine Saison und dann wird es hier wohl genauso aussehen wie in Shianoukville. Leider!  

Wir möchten dieses Stückchen Paradies auf jeden Fall noch einmal wieder sehen! Die letzten Tage ließen mit viel Regen und Gewitter die Regensaison spüren und wir sind weitergezogen. Dazu bald mehr 🙂

Big City Life Phnom Penh

Da 6 Stunden Busfahrt ziemlich langweilig werden können entschieden wir uns für einen Sleeping Bus von Siem Reap nach Phnom Penh. Um 23 Uhr, und sogar pünktlich, wurden wir vom Hostel abgeholt und zu unseren vermeintlichen Sleeping Bus gefahren. Unser Bus war voll mit Touries und wir alle dachten an eine geruhsame Fahrt nach Phnom Penh. Falsch gedacht. Wie sich herausstellte war es ein stinknormaler, sehr unbequemer local bus. Robi und ich hatten uns relativ fix damit abgefunden. Nach unserer Fahrt nach Bangkok waren wir diesbezüglich bereits erfahrene Busreisende. Allerdings beschwerten sich die anderen umso mehr. Wie sich später herausstellte auch zu recht. Wir hatten jeweils 7,50 Dollar bezahlt. Die anderen vom 8 bis 25 Dollar.  

Die Fahrt war mehr als ungemütlich. Die Straßen in Kambodscha sind noch nicht die besten und so ging es teilweise über Stock und Stein. Wortwörtlich! Zum Glück hatten wir Sitzplätze. Da wird sich mal schnell mit dem Hocker in den Gang gesetzt. Die Doppelstockbusse werden in Kambodscha meist so umfunkioniert, dass der untere Teil als Gepäcklager genutzt werden kann. Vom Moped bis zum Huhn wird alles transportiert. Am Ende habe ich 2 Stunden geschlafen und anstatt 7 Uhr waren wir bereits um 5:30 Uhr in Phnom Penh. Wirklich eine schlechte Zeit um in Hotels einzuchecken. Im Hotel erfuhren wir, dass wir gegen 8 oder 9 Uhr wiederkommen könnten. Wir waren totmüde und nach einer Stunde rumlaufen fanden wir einen 24 Stunden Burger Laden, wo wir die nächste Stunde verbrachten, um uns dann wieder zum Hotel zu schleppen. Dann hieß erst mal kräftig ausschlafen, Klima und generell die Vorzüge eines Hotels genießen. TV mit Deutsche Welle Kanal, Badewanne (die leider nur Robi benutzt hat) und Frühstück (leider asiatsich, ich komme frühs noch nicht an Nudelsuppe ran).

Nach zwei Tagen zogen wir dann wieder in ein Hostel ohne TV und geteilten Badezimmern, was nicht schlimm war. Erstens: wir sind es gewohnt und zweitens: das Personal war allerliebst. Das Mad Monkey entstand mit Hilfe einer Organisation die Anwohnern dabei unterstützt ihre Häuser in Hostels umzubauen, um so ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Das Personal stammt hauptsächlich aus ärmlichen Verhältnissen oder haben kleinere körperliche oder geistige Behinderungen. So wird ihnen die Möglichkeit gegeben sich im Service fortzubilden oder einfach nur Geld verdienen zu können. Das Essen war einsame Spitze und die Preise wirklich fair. Dort blieben wir 5 weitere Tage und hatten eine wirklich schöne Zeit.  

Die Gründung von Phnom Penh liegt eine lange Zeit zurück. Damals fand die junge Witwe Penh Treibholz. Darin waren 5 Buddhas verborgen. Zu ihren Ehren ließ sie auf einem Hügel (Phnom in khmer = Hügel) einen Schrein errichten, um den herum immer mehr Menschen ansiedelten. Ich mag diese Geschichte! Neben diesen und vielen anderen Tempeln die das Stadtbild prägen, hatten hauptsächlich die Franzosen Einfluss auf die Architektur. Selbst heute wird noch im französischen Stil gebaut. Und Obwohl auch diese Stadt ein riesiges Problem mit Müll hat, versucht die Stadt es sauber zu halten. Es war überhaupt das erste mal, dass wir eine Müllabfuhr gesehen haben haben.  

Einen Tag hatten wir ganz der Geschichte, um das Khmer Rouge-System gewidmet. Von 1975 bis 1979 verbreitete Pol Pot, inspiriert bei Mao Zedong, seine Philosophie eines Agrarkommunismus. Tausende Stadtbewohner wurden gezwungen ihren Wohnort zu verlassen, um auf dem Land Zwangsarbeit zu leisten. Dabei wurden Familien zerrissen und Personen, die dem Regie gefährlich werden könnten, verhaftet. Der vollkommen paranoide Pol Pot verhaftete nicht nur gebildete Menschen, sondern auch Menschen mit weichen Händen oder einer Brille. Zuerst wurden diese in das S-21 gebracht, gequält und gefoltert, um ihre Willen zu brechen und Geständnisse zu erzwingen. Danach wurden sie mittels einer Lüge, sie würden eine bessere Unterkunft erhalten, auf Transportern verladen und zu den Killingfields gebracht. Anfangs wurden die Menschen sofort nach der Ankunft ermordet. Später waren es so viele, dass auch dort Gefängnisse gebaut worden. In nicht mal 4 Jahren starben 3. Mio. Mensch an Hunger, Zwangsarbeit und durch sinnloses Morden. Das waren 1/3 der Bevölkerung. Kambodianer töteten Kambodianer.
Wir starteten mit dem Besuch eines der Killing Fields. Heute herrscht dort eine friedliche Atmosphäre. Es ist schwer vorstellbar was dort passierte. Mittels einer Audioquide Tour wird der Besucher über das Gelände geführt. Es ist seltsam sich frei zu bewegen, da nach stärkeren Regen immer noch Knochen, Zähne und Stofffetzen freigespült werden. Alle paar Monate werden diese von den Mitarbeitern der Gedenkstätte eingesammelt. Die Berichte von Zeitzeugen konnte ich mir nicht vollständig anhören, da es mir einfach zu nahe ging.
Danach fuhren wir zum S-21. Unter den übelsten Verhältnissen „lebten“ die Gefangen in ihren Zellen, die kaum grösser sind als man selbst. Letztlich bin ich froh, dass wir zuerst zu den Fields gefahren sind. Tausende Bilder von Gefangen machen diese traurige Geschichte plötzlich zu etwas persönlichen. Die Fotos zeigen junge und alte, Frauen mit Babys, ängstlich Gesichter, aber auch vollkommen friedliche. Und obwohl dies erst vor 40 Jahren passierte machen die Menschen einen glücklichen Eindruck. Das einzige was auffällt, es gibt nur wenige ältere Menschen in Kambodscha. Ansonsten ist dieses Thema nicht wirklich präsent.  

Es ist traurig, aber auch wichtig sich mit diesen Aspekt eines Landes auseinanderzusetzen. Es macht es einfacher manche Dinge zu verstehen.

Mit dem Fahrrad nach Angkor Wat

Wie bereits erwähnt haben wir Andre in Siem Reap wiedergesehen. Den ersten Abend und den darauffolgenden Tag haben wir mit Siem erkunden verbracht. Alles zu Fuss. Die Hitze ist teilweise wirklich unerträglich. In Australien konnte ich bei 36 Grad noch locker 3km auf Arbeit laufen. Hier ist es Sauna, Ofen, glühende Kohlen, einfach viel zu heiß. Innerhalb kurzer Zeit perlen Wassertropfen das Gesicht hinab. Wir oder zumindest ich waren nach unserem Spaziergang ganz schön erledigt und das erste mal hatten wir kein Zimmer das mit Klima ausgestattet war, sondern mit Ventilator. Nach diesem Tag war ich wenig erfreut vom Andres Idee, dass wir mit Fahrrad nach Angkor fahren. Wie sollten die Jungs eine dehydrierte Anja auf dem Fahrrad zurückkarren.  

Eigentlich wollten wir um 9 Uhr los. Wirklich losgegangen sind wir soooo halb-, dreiviertelzehn. Für 1 Dollar am Tag haben wir drei zu kleine aber gut funktionierende Räder bekommen. Dann wollte Andre Suppe essen. Danach haben wir am nächsten Stand gehalten, um später wieder anzuhalten weil Robi essen wollte. Später gab es dann noch eine Mango und zu guter letzt noch sticky rice aus einem Stück Bambus, was übrigens wirklich lecker ist. So kamen wir erst gegen 12 Uhr in Angkor an.  

An diesem ersten Tag haben wir die kleine Tour (20 km) gemacht. Auf dieser Route befinden sich die meisten der bekannten Tempel. Die Grösse des Geländes unterschätzt man anfänglich total. Um sich der Relation bewusst zu werden: Zu einer Zeit, als in London gerade mal 25.000 Menschen lebten, waren es in Angkor bereits 1. Mio. Da nur den Göttern Stein vorbehalten war, sind leider keine der weltlichen Gebäude erhalten geblieben. Angkor Wat ist der best erhaltene Tempel und der am stärksten frequentierte. Außerdem wurde das Abbild auf der Flagge Kambodschas eingebracht. Die Kambodianer sind mächtig stolz auf ihr 8. Weltwunder. Zum Glück war  das auch Pol Pet, der während seiner Terrorherherrschaft einen großen Teil der Kultur der Khmer schlicht weg zerstört hat.  

Es ist unglaublich wie viele Touristen sich durch die Gänge schieben. Besonders am Tag 1 hat uns das neben der Hitze wirklich genervt. Man schaut sich nichts richtig an, sondern hofft nur, dass man sich bald wieder aufs Rad schwingen kann und den kühlen Fahrtwind im Gesicht spürt. Trotzdem sind diese Tempelanlagen das beeindruckenste, was ich je in meinen Leben gesehen habe. Wie gerne würde ich in die Vergangenheit reisen, um mir die Tempel in vollem Glanze anzusehen. Bayon ist einer der größten Tempel, welcher von 54 Türmen gekrönt ist. In jeden dieser Türme sind Gesichter gemeiselt, wobei der höchste Turm mit Gold beschlagen war. Gleich daneben befindet sich der Königspalast dessen Turm mit Bromzetafeln verziert war. Als man begann die Tempelanlagen von Gestrüb und Baumwurzeln zu befreien, entschied man sich eine der Anlagen so zu belassen. Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich die Natur alles zurückholt. Dort wurde im übrigen auch Tomb Raider gedreht. Letztlich ließen wir einen Tempel aus und beschlossen wieder zum Hotel zu radeln. Um 19 Uhr erreichten wir, vollkommen im Eimer, unsere Unterkunft. Letztlich war das Radfahren wirklich eine gute Idee und ich bin froh, dass wir es auf diese Weise erkundet haben.  

Für den nächsten Angkor Wat-Besuch hatten wir uns vorgenommen eher loszuradeln, da wir doppelt soviel Kilometer fahren mussten. Die größere Runde hat weniger spektakuläre Tempel im Angebot, war aber dafür viel ruhiger und die Natur umso schöner. Leider war es an diesem Tag wirklich unerträglich heiß und wir mußten wieder einen Tempel auslassen. Ich spürte bereits wie mein Gesicht spannte und war mir sicher, dass ich mir einen Sonnenbrand im Gesicht zugezogen hatte. Wie sich später herausstellen sollte war das auch der Fall. Naja selber Schuld und ganz so schlimm war es auch nicht.  

Nach 5 Tagen Sie hieß es wieder mal Abschied nehmen von Andre, der nach Thailand weiterreisen wollte und wir nach Phnom Penh.

Eine Zugfahrt ist noch viel lustiger!

Wie bereits erwähnt ging es für uns am 11. wieder Richtung Bangkok. Für 500 Bht pro Person fuhren wir mit dem Bus, um 16:30 Uhr los.

Um 5:55 Uhr morgens kamen wir in Bangkok an. Wir wußten bereits, dass es nur zwei Züge in Richtung Bangkok gibt. Wie sich herausstellte hatten wir den ersten bereits verpasst und der zweite wäre zu spät an der Grenze angekommen. So hieß es am nächsten Morgen um 4 Uhr aufstehen, um den Zug um 5:55 Uhr zu erwischen.

Alles wunderbar geklappt, Robi sich noch ein Kaffe gekauft und dann sind wir gemütlich zum Bahngleis Nr. 6 gelaufen. Schock! Es war 5:30 Uhr und dort standen hunderte Menschen. Mein erster Gedanke war, dass wir 6 Stunden lang nicht sitzen werden. Der Zug fährt ein und plötzlich springen alle auf die Gleise. Großes Fragezeichen in unseren Gesichtern. Nach ein paar Sekunden verstanden wir. Bereits während der Einfahrt sprangen die Menschen von beiden Seiten auf den Zug auf. Aaaaaaah…. OK, wir mussten etwas kämpfen und schließlich bekamen wir einen gar nicht so schlechten Gangplatz. Da war natürlich nicht viel mit Sitzen. Immer wieder stiegen noch mehr Leute zu, aber keiner aus. Kurzzeitig waren wir uns nicht mehr sicher, ob wir im richtigen Zug sitzen. Was wollten diese Menschen alle in Kambodscha?

Wenn es zum Zugfahren kommt verliert der Ausdruck „die berühmte thailändische Freundlichkeit genießen“ vollkommen an Bedeutung. Da wird kein Platz für ältere gemacht, wer von seinen Platz aufsteht hat ihn verloren und die Herrschaften die Essen und Getränke verkaufen zerren ihre Körbe ohne Rücksicht auf Verluste durch die Reihen. Da musste auch der eine oder andere Kopf dran glauben. Der Zug war wirklich voll! Sitze doppelt und dreifach belegt. Sogar außerhalb vom Zug hingen Menschen. Es war anstrengend, aber auch irgendwie eine Erfahrung 🙂

Erschreckend zu sehen war, dass jeder seinen Müll einfach aus dem Fenster schmeißt.

So wurde aus meiner geplanten Eisenbahnromantik leider nichts. Was wirklich schade war, da wenn ich doch mal einen Blick nach draußen werfen konnte, Reisfelder und Störche zu sehen waren.

An der Grenze sollten wir schließlich auch erfahren warum der Zug so voll war. Der Zug ist für Thais umsonst und Neujahr stand an. So nutzen alle die Gelegenheit, um nach Hause fahren zu können.

Grenzgänger

Bereits im Voraus hatten wir im Internet Berichte zum Grenzübergang gelesen. Dort hieß es, dass es am günstigsten und unkomplizieresten sei mit einem e-visa einzureisen. Dies beantragt man ganz einfach zwei Tage zuvor online. Damit ausgestattet erreichten wir die Grenzstadt Aranthrayapet. Von dort fuhr uns unsere erste weibliche Tuk Tuk Fahrerin zur Grenze.

Zumindest wollten wir dahin. Sie brachte uns natürlich zu einem Büro die uns ein Visum verkaufen wollten. Unwissende tun dies und bezahlen mehr. Natürlich bekommt man das Visa auf der kambodianischen Seite. Hätten wir uns nicht im Voraus belesen wären wir wahrscheinlich in dieselbe Falle getapt. Übrigens bekommen die Tuk Tuk Fahrer für jeden erfolgreichen Abschluss ein kleines Geld.

Jetzt mussten wir bei einer super Hitze zur Grenze laufen. Dort lernten wir einen Amerikaner kennen, mit dem wir das ganze Prozedere gemeinsam durchmachen konnten. Nach einer halben Ewigkeit des Wartens wurden wir mal wieder fotografiert, bekamen unseren Stempel und konnten aus Thailand ausreisen. Jusof hatte kein Visa, deshalb begleiteten wir ihn zum Visabüro. Nachdem er die 20 Dollar für sein Visa bereits gezahlt hatte, kam einer der Beamten nochmal zurück und verlangte noch weitere 10 Dollar Stamp Fee (eine Stempelgebühr). So waren wir mit unseren 25 Dollar pro Person ganz gut dran.

Danach liefen wir gemeinsam zur Passkontrolle. Mal wieder mussten wir einen Schriebs ausfüllen, warten, für das Foto lächeln und weiter gehts. Als nächstes bekommt man einen freien Shuttle zum Busbahnhof angeboten, was einem nach Thailand erstmal extrem spanisch vorkommt, aber es ist tatsächlich so. Von dort teilten wir mit dem Amerikaner und seiner Freundin das Taxi nach Siem Reap.

Während der Fahrt kamen wir in den Genuss kambodianischen Transportmöglichkeiten. Wir sahen Mopeds auf denen 3 bis 5 Personen saßen, Pkw`s mit bis zu 10 Insassen und unendlich viel besetzte Pick Ups. Unser Taxifahrer erzählte uns, dass er meist mit 4 Personen in der Front und 5 auf den Rücksitzen fährt.

Ich war bereits während der 2stündigen Taxifahrt immer wieder eingeschlafen und war wirklich froh als wir das Hostel erreichten. Nach einer Dusche konnten wir zum zweiten mal Andre in die Arme schließen 😉